Schützenverein Drögenbostel

Ansprechpartner:

Vorsitzender
Michael Meyer
Drögenbosteler Straße 3
27374 Visselhövede
Telefon: 05195/490
E-Mail: meyer-droegenbostel(at)gmx(dot)de

 

Kurzchronik

Im Jahre 1924 hatte man sich in Drögenbostel vorgenommen, einen Schützenverein zu gründen. Die derzeitig veranstalteten Feste wurden in der Regel vom Gastwirt Bremer festgelegt und veranstaltet. Es dauerte jedoch bis zum Jahre 1927, bis man dieses Vorhaben in die Tat umsetzte, obwohl im Jahre 1924 schon das erste Schützenfest gefeiert wurde. König war Heinrich Bremer.

Die erste Königsscheibe befindet sich heute im Besitz des Schützenvereins.

Nachdem schon eine Versammlung stattgefunden hatte, auf der ein einstweiliger Vorstand gewählt worden war, fand am 4. August 1927 die eigentliche Gründungsversammlung statt. Als Hauptpunkt der Tagesordnung stand der Beschluss der Satzung an.

 

Der erste Vorstand bestand aus folgenden Mitgliedern:


Friedrich Heitmann, Vorsitzender
Georg Delventhal, Schritführer
Heinrich Rösch, Kassierer
Ersatzmänner:
Heinrich Meyer für den Vorsitzenden
Heinrich Möhrmann für den Schriftführer
Willi Bammann für den Kassier

 

Bei Gründung wurde beschlossen, auch ein Erntefest abzuhalten. Ab 1928 wurden dann zwei Tage Schützenfest und einen Tag Erntefest gefeiert, wie es der Verein allgemein vorhatte. In den nachfolgenden Jahren wurde zusätzlich noch ein Frühjahrsvergnügen oder eine Theaterveranstaltung abgehalten. Diese Feste wurden bis 1933 gefeiert.

Durch die Machtübernahme der NSDAP kamen für den Verein neue Auflagen hinzu. Dieses führte zu Uneinigkeiten und letztlich zur Auflösung des Vereins am 24.10.1934.


Als der 2. Weltkrieg einige Jahre vorüber war, fanden wieder Tanzveranstaltungen in den Ortschaften statt. In Drögenbostel war wieder Theaterball gewesen, der von der Landjugend veranstaltet worden war. Nun erinnerten sich die älteren Dorfbewohner wieder des Schützenvereins, der ja bis 1934 bestanden hatte. So fand am 18. Juli 1952 die Neugründung des Schützenvereins Drögenbostel statt.

Am Gründungstage traten gleich 25 Männer in den Verein. Der Vorstand wurde wie folgt gewählt:

Vorsitzender   Fritz Heitmann
Stellvertreter  Ernst Bammann
Kassierer      Heinrich Böttcher
Stellvertreter  Heinrich Bremer
Schriftführer   Ernst Kuhts
Stellvertreter  Heinrich Möhrmannsen


 


Es wurde dann wieder jedes Jahr Schützen- und Erntefest gefeiert. Am Sonnabend wurde um die Königswürde geschossen und abends noch in gemütlicher Runde im Gasthaus gefeiert. Der beste Schütze des Königsschießens wurde König und der Zweitplatzierte Erntemeister. Der König trug während seiner Residenzzeit die Königskette. Jeder König hatte einen Silbertaler anbringen zu lassen.

Sonntags, am Schützenfesttage, war der Umzug mit der Musikkapelle durch den Ort. Beim König wurde die Scheibe am Hause angebracht und ein Fass Bier geleert, das der König spendierte. Anschließend ging es zum Saal des Gasthauses, um das Schützenfest zu feiern. Am Nachmittag waren die Kinder die Hauptakteure auf dem Saal, während die Schützen auf dem Schießstand um Ränge und Sachpreise kämpften. Abends war dann jung und alt anwesend, und es wurde oft bis in den frühen Morgen gefeiert. 1972 wurde die Damenabteilung ins Leben gerufen


Im Jahre 1974 wurde dann noch das 50. Jubiläumsschützenfest gefeiert. Jubiläumskönig wurde Ehrenmitglied Heinrich Böttcher, der am Tage des Schützenfestes für seine 50-jährige Mitgliedschaft durch den DSB geehrt wurde.


Nachdem der Vorstand im Jahre 1974 wegen Uneinigkeiten geschlossen zurückgetreten war, fanden Verhandlungen mit den Schützenvereinen Behningen und Hiddingen zwecks Zusammenschluss statt. Ein Zusammenschluss wurde aber auf der Generalversammlung am 31.01.1975 abgelehnt. Vielmehr wurde beschlossen, den Schützenverein vorerst ruhen zu lassen. In den darauffolgenden Jahren wurde immer wieder versucht, den Schützenverein wieder mit Leben zu erfüllen, was nie gelang.


Erst im Jahre 2004 wurde wieder ein Schützenfest aus Anlass des 80-jährigen Bestehens gefeiert. Infolgedessen fanden wieder regelmäßig Schützenfeste statt, bis es im Jahre 2012 zu einer Wiedergründung kam. Seitdem findet wieder ein reges Vereinsleben statt. Neben dem zweittägigen Schützenfest wird auch ein Erntefest veranstaltet.


Auf Antrag wurde der Schützenverein Drögenbostel zum 01.01.2016 wieder in den Schützenbund Visselhövede aufgenommen.


Die erste Vereinsfahne wurde im Jahre 2017 beschafft und geweiht.

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2014